Dialogues des Carmélites
Gespräche der Karmelitinnen
Oper in drei Akten und zwölf Bildern
Das Libretto von Francis Poulenc basiert auf dem gleichnamigen Drama von Georges Bernanos und wurde für die Oper bearbeitet mit der Genehmigung von Emmet Lavery, basierend auf der Novelle Die Letzte am Schafott von Gertrud von Le Fort und einem Drehbuch von R.P.Brückberger und Philippe Agostini.
in französischer Sprache mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache
Das Libretto von Francis Poulenc basiert auf dem gleichnamigen Drama von Georges Bernanos und wurde für die Oper bearbeitet mit der Genehmigung von Emmet Lavery, basierend auf der Novelle Die Letzte am Schafott von Gertrud von Le Fort und einem Drehbuch von R.P.Brückberger und Philippe Agostini.
in französischer Sprache mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache
„Kein Mensch stirbt für sich allein. Einer stirbt für die anderen. Vielleicht sterben manche anstelle von anderen. Wer weiß?“ (Sœur Constance in Dialogues des Carmélites) Kaum eine Oper stellt die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit so ins Zentrum wie Francis Poulencs 1957 uraufgeführte Oper über einen Karmelitinnenorden in den Wirren der Französischen Revolution. Die Geschichte entspinnt sich um die junge Blanche, die – seit ihrer Geburt von schweren Angstzuständen geplagt – Schutz in einem Kloster findet. Doch die Zeit der Geborgenheit endet jäh, als der Revolutionsausschuss das Kloster zerschlägt und der Gemeinschaft die Ausübung ihrer Riten verbietet. Die Schwestern schwören sich aufs Martyrium ein, einzig Blanche treibt die Todesangst in die Flucht. Schließlich gelingt es ihr, sich selbst zu überwinden: Als sie ihren Schwestern zum Schafott folgt, erlischt im Angesicht des Todes die Angst. Die für ihre feministischen Lesarten bekannte Regisseurin Ewelina Marciniak rückt in ihrer Inszenierung dieses Hybrids aus Thriller, Diskursoper und heiliger Messe die Dynamiken einer Frauengemeinschaft in den Fokus, die inmitten des Terrors um Kommunikation und Mitmenschlichkeit ringt. Und auch wenn das übersinnliche „Salve Regina“ der Karmelitinnen am Schafott keinen Zweifel daran lässt, dass diese Oper ein glühendes Glaubensbekenntnis des Katholiken Poulenc ist, stellt uns die Opferbereitschaft der Nonnen vor Fragen: Wo verlaufen die Grenzen zwischen Solidarität, Glauben und Fundamentalismus? Wie einsam stirbt es sich hingegen in unserer säkularisierten Welt der Gegenwart? Unter der Musikalischen Leitung von Cornelius Meister wird Poulencs wirkmächtige Musik zum Ereignis.
Hinweise zu sensiblen Inhalten und sensorischen Reizen
Hinweise zu sensiblen Inhalten und sensorischen Reizen
#StgtCarmelites
Dauer
1. Teil: ca. 1 Std. 30 Min.
Pause: ca. 30 Min.
2. Teil: ca. 55 Min
1. Teil: ca. 1 Std. 30 Min.
Pause: ca. 30 Min.
2. Teil: ca. 55 Min
Uraufführung
1957 in Mailand
Premiere dieser Produktion
29. März 2026
1957 in Mailand
Premiere dieser Produktion
29. März 2026
Altersempfehlung
ab Klasse 10
ab Klasse 10
45 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Foyer I. Rang statt.
Audio-Einführung
Trailer
Preview
Interviews mit Cornelius Meister (Musikalische Leitung) und Carolin Müller-Dohle (Dramaturgie)
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